Obst- und Gartenbauverein Nauheim e.V.

Projekte und Aktionen


"Der Hellenen-Brunnen hat nichts mit der frommen Helene zu tun!"

21 Radfreunde vom Obst- und Gartenbauverein Nauheim erlebten am 13. Mai 2006, wie eine Radtour zu einer Bildungs- und Erlebnisreise werden kann. Der Wetterbericht mit den angedrohten Gewittern forderte unseren Teilnehmern schon etwas Mut ab, der sich aber letzten Endes gelohnt hat. Zunächst fuhren wir durch den Treburer Unterwald über Mörfelden in den Nauheimer Oberwald. Als erste Überraschung, - wie aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht -, erwartete uns ein aufgeräumtes romantisches Plätzchen mit zwei Bänken und einer nach dem historischem Vorbild wiederhergestellten Gedenksäule. Noch kurz zuvor hatte der OGV-Vorstand mit seinen Helfern den Platz gereinigt, die Holzteile lasiert und das von unserem Vorstandsmitglied Richard Kellner geschnitzte Wappen angebracht. Hier staunten wir nicht schlecht, als unser weiteres Vorstandsmitglied Harald Hock, - als kompetenter Heimatforscher vom Nauheimer Heimat und Museumsverein -, den historischen Hintergrund dieses eigentlich ansonsten nicht so aufregenden und längst versiegten Quellbrunnens ausführlich erläuterte. Der ursprüngliche und z.T. bis heute noch in den umliegenden Gemeinden gebräuchliche Name "Hummelsborn", wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss der sogen. "Phil-Hellenischen Bewegung" und zur Verehrung vom ersten König des freien Griechenland - Otto von Griechenland -, der 1836 zur Brautschau u.a. auch nach Darmstadt kam, sowie wahrscheinlich sogar durch die offizielle Genehmigung des Erbgroßherzogs von Darmstadt noch vor 1842 zum "Hellenen-Brunnen" umgetauft. Leider schlich sich dann im Laufe der Zeit, der bis heute beharrlich erhaltene Schreibfehler mit dem einen "L" ein, so dass sich eine völlig falsche Assotiation festgesetzt hat. Mit diesen interesannten Erkenntnissen knurrte uns langsam der Magen und die nächste Etappe lag bereits auf dem Weg. Gerade mal einige hundert Meter weiter in der gleichen Waldschneise wurden wir in einer Pilzzuchtanlage, in einem ehemaligen militärischen Munitionsdepot zu einer Betriebsbesichtigung erwartet. Hier konnten unsere Hobby-Pilzezüchter sehen, wie professionell heutzutage hervorragende Qualität von Speisepilzen produziert wird. Zum Abschluss der Führung wurde uns eine leckere Mahlzeit aus der Pilzpfanne mit dem passenden Wein, unter immer noch sonnigem Himmel mitten im Wald serviert. Hier hätten wir gerne den Rest des Tages noch weiter so verbracht, doch ein "Stechen" der Sonne wurde als Vorwarnung für ein bevorstehendes Gewitter empfunden und veranlasste uns, - wenn auch schweren Herzens -, wieder den Heimweg anzutreten. Bevor wir Walldorf erreichten, hatte uns das erste Gewitter eingeholt. Verschiedene Unterstände und die vorsorglich mitgebrachten Regencaps konnten letztendlich nicht verhindern, dass wir ein wenig nass wurden. Gegen 16:00 Uhr hatten wir inzwischen wieder bei schönstem Sonneschein, den Biergarten im Mönchbruch erreicht. Höchste Zeit, denn jetzt erlebte der verbliebene Rest unserer Gruppe das nächste Gewitter mit Hagelschlag und Wolkenbruch wie aus dem Bilderbuch. Die andere Hälfte hatte hoffentlich den direkten Heimweg trocken überstanden. Es hat trotzdem ganz offensichtlich allen Beteiligten Spaß gemacht und wir hoffen, Sie alle bald wieder bei einer der nächsten Veranstaltungen des Obst- und Gartenbauvereins Nauheim begrüßen zu dürfen.

Am Brunnen vor dem Tore...

Mehr Informationen zum Hellenenbrunnen im Nauheimer Oberwald unter:

http://home.arcor.de/margret.kloberdanz/exponate/helenen/helenenbrunnen.htm


Unsere Baumpatenschaften in Nauheim

Sommerlinde am Hegbachsee

Um ein Versprechen an die Nauheimer Jagdgenossen einzulösen, die uns für unsere gemeinnützige Arbeit jedes Jahr freundlicher Weise mit einem kleinen Zuschuss aus der jährlichen Jagdpacht unterstützen, haben unsere Fachwarte Reinhold Becker und Dieter Binder unter Mithilfe von Norbert Daschmann, am 21. November 2007 zunächst die kranke Silberlinde am Hegbachsee gekappt, entsorgt, anschließend den neuen Baum von einer zertifizierten Baumschule besorgt und fachgerecht eingepflanzt. Weil bereits zum 2. Mal die Silberlinde eingegangen war, haben wir uns jetzt für eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos) entschieden. Es sollte aber - trotz Allem - eine Linde bleiben. Die schlechten Bodenverhältnisse hoffen wir mit unseren gründlichen Pflanzvorbereitungen; einer großen Pflanzgrube, mit dem Durchbruch einer wasserundurchlässigen Tonschicht sowie mit einem aufgelockerten Substratgemisch etc. im Rahmen unserer Möglichkeiten verbessert zu haben. Das Bild aus dem letzten Sommer zeigt, dass sie sich inzwischen gut entwickelt hat. Die Kosten, ohne Eigenleistung liegen unter 200,- Euro. Die Arbeitsstunden stehen, -wie auch bei anderen Einsätzen-, bei uns nicht nicht im Vordergrund unserer Motivation. Wir freuen uns, wenn unsere Arbeit in der Öffentlichkeit anerkannt wird. Unsere Baumpatenschaften aus der Vergangenheit, z.B. die Mammutbäume hinter dem Odenwaldhaus im Wald über der Autobahn, oder Baumpflanzungen am Groß-Gerauer Weg aus den 1990ger Jahren, müssen wir erst mal wieder neu auflisten und begutachten, um darüber mehr aussagen zu können.

Das Nauheimer Wahrzeichen
Auch das Nauheimer Wahrzeichen, - die alte Kastanie im alten Ortsteil -, wurde vor vielen Jahren von unseren Vorgängern im Vorstand, zum Mittelpunkt einer Baumrettungsaktion gemacht.


"Speisepilze im Hausgarten"

In einer Gemeinschaftsaktion haben wir im Jahre 2001
mit ca. 30 Teilnehmern 250 erntefertige Pilzstämme produziert
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Im März; Holz beschaffen...
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...Stämme zuschneiden...
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...und Pilzbrut...
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...deckeln, dübeln oder keilen.
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Erdgrube ein- und...
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...im September...
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...nach der Durchwachsphase...
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...wieder aus-räumen...
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...und verteilen.
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Im nächsten Jahr...
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...erste Fruchtkörperbildung...
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...nach Wässerung der Stämme...
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...erntereif zum Verzehr...
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...alles verwertbar;
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der Gesundheitspilz "Shiitake".
Inzwischen gibt es verschiedene alternative Methoden, die nicht mehr so arbeitsintensiv sind.

Der  "Familien-Obstgarten" am Lärmschutzwall.

1. Pflanzaktion am 15. November 2003
 
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Visionen entwickeln sich
zu tragbaren Konzepten...
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Alle Mann aufgepasst !!!...
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Der Bürgermeister
hat das Wort...
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Jetzt fangen wir
gleich an...
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Zuerst machen wir
ein großes Loch...
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Alles fertig:
,, Wann sind die Äppel reif ???"

Die Nauheimer "Hochstamm-Obstanlage" im Seichböhl...


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Alle Jahre wieder...
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...wird ein Baum gefällt..
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...liegt er dann da-nieder...
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...wer'n die Nadeln abgezählt...
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...Kerzen, Bretter, Nägel, Kitt...
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...viele Helfer machen mit...
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...circa 60, alle Jahre...
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...solche schönen Exemplare...
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...wer in die Hauptversammlung kommt,
eins davon geschenkt bekommt!

 
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